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Grüner Tee


In diesem Artikel werde ich nach und nach wichtige Informationen rund um den grünen Tee bereitstellen. Ich beginne mal mit dem Artikel zum marokkanischen Tee vom WDR. Ich finde den Inhalt auf den wenigen Zeilen sehr treffend und präzise wieder gegeben, besser hätte ich es nicht gekonnt.

Marokko – Der Tee steht für das Universum

Foto: Marokaner der Tee in verschiedene Gläser gießt.

Auch in der Hitze Marokkos wird viel Tee getrunken: vor allem der klassische Thé à la Menthe, der Pfefferminztee, oder auch ein kräftiger Grüntee. Dieser wird mit viel Zucker in kleinen Silberkännchen auf dem offenen Kohlefeuer aufgekocht und dann in hohen Gläsern mit frischer Nanaminze serviert. Außerhalb Asiens ist Marokko das Land mit dem höchsten Grüntee-Verbrauch. Wer hier als Gast weniger als drei Tassen Tee trinkt, beleidigt seine Gastgeber. Das silberne Tablett, die Gläser und die Kanne symbolisieren übrigens Erde, Sonne und Mond. Der Tee wird in hohem Bogen in die Gläser gegossen. So vereinigt der Tee die Elemente des Universums.

Quelle: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2002/1210/006_tee_noflash.jsp

Grüner Tee und Krebs


Im Internet kursieren mehrere verschiedene Informationen bezüglich der präventiven Wirkung von insbesondere weiße und grünen Tee gegen Krebs. Insbesondere in den USA soll es viele Tee- Trinker geben, die an diese Wirkung glauben. Dort ist grüner Tee ein Modegetränk seit den 90er Jahren.

In einer Studie zu dem Thema werden nun aber auch kontroverse Meinungen und Studien veröffentlicht. So etwa von Dr. Markus Horneber, Arzt in der Onkologie und Leiter der Arbeitsgruppe Biologische Krebstherapie des Klinikum Nürnbergs.

Nach Auswertung von 51 internationalen Studien mit über 1,6 Millionen Teilnehmern kommt er zu einem kritischeren Urteil: „Hier liegt ein heilloses Durcheinander von widersprüchlichen Ergebnissen über die Wirkung von grünem Tee in Bezug auf Krebserkrankungen vor.“ Eine allgemeine vorbeugende  Wirkung von grünem Tee auf die Entstehung von Krebserkrankung sei mit diesen Ergebnissen nicht nachzuweisen.

Das Team dieser Studie besteht unter anderem durch sieben Spezialisten und in Zusammenarbeit mit der Universität Exeter in England, dem dänischen Gesundheitsministerium und der Deutschen Krebshilfe hat Horneber für die renommierte „Cochrane Collaboration“ im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit alle seit den 80er Jahren erschienenen Studien zur Wirkung von grünem Tee auf die Entstehung von Krebserkrankungen beim Menschen durchforstet, verglichen und bewertet.

Bei der präventiven Wirkung von grünem Tee und Grünteeextrakt geht es um die Wirkungen der Catechine, einer Gruppe so genannter sekundärer Pflanzenstoffe im grünen Tee. Falls grüner Tee doch eine präventive Wirkung haben sollte, müssten grüner Tee und insbesondere Grünteeextrakte als ein Medikament betrachtet werden.

Demnach bietet der Konsum von grünem Tee wahrscheinlich keinen Schutz vor einer großen Gruppe von Krebserkrankungen und in seltenen Fällen, beispielsweise bei Harnblasenkarzinomen, könnte er sogar das Erkrankungsrisiko erhöhen.

Ausblick mit Hoffnung

Den Ausweg aus dem „Durcheinander widersprüchlicher Ergebnisse“ sieht das Forschungsteam in  gut geplanten randomisierten und  kontrollierten Studien, in denen z.B. der mögliche Einfluss von Extrakten aus dem grünem Tee auf die Entstehung und den Verlauf hormonabhängiger Tumoren untersucht wird.

Bei den hormonabhängigen Tumoren (z.B. in Prostata, Brust oder Gebärmutter) gibt es allerdings Hinweise für einen präventiven Einfluss von Grünen Tee. „Wir streben derzeit eine solche Studie an“, kündigt Horneber an. „Das Tässchen Tee kann man sich aber auch weiterhin schmecken lassen.”

Grüner Tee und Pestizide

Nicht angemerkt wurde die Pestizide und andere Verunreinigungen die im Tee enthalten sein können, wenn der Tee nicht biologisch- ökologisch kontrolliert angebaut und behandelt wurde. Pestizide sind ein Auslöser für Krebs, daher sollte insbesondere bei Tee auf biologischen- ökologischen Anbau geachtet werden – zumal der Tee aus China stammt. Daher achtet nach Möglichkeit auf biologisch angebauten Tee, dann ist der Tee- Genuss auch umso besser.

Fazit

Ich möchte an dieser Stelle aber gerne anmerken, dass es bei diesem Artikel in erster Linie nur um die Wirkung von grünem Tee gegen Krebs ging. Fakt ist, dass grüner Tee viele weitere insbesondere mentale positive Eigenschaften besitzt, die für den grünen Tee sprechen. So gilt es als allgemein anerkannt dass grüner Tee eine beruhigende und ausgleichende Wirkung hat. Dies ist im Übrigen aufgrund des Wirkstoffs Theanin, der neben Koffein im grünen Tee enthalten ist, auch wenn die krebshemmende Wirkung von weißen und grünem Tee fraglich ist.

Mehr zum Thema und zur Studie:

http://www.klinikum-nuernberg.de/DE/aktuelles/knzeitung/2009/200904/krebsforschung.html

Wikipedia

Hier findet ihr noch mehr Hintergrund Informationen zum Thema „Grüner Tee und Gesundheit“ auf Wikipedia. Dort wird entgegen der obigen Studie auch auf die positive Wirkung von grünem Tee auf andere Krankheiten als nur Krebs eingegangen. So soll grüner Tee eine positive Wirkung hinsichtlich Herz-Kreislauf-Erkrankung haben oder etwa die Wirksamkeit von Antibiotika verbessern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Tee#Medizinische_Wirkungen.2FStudien

Noch heute einen Termin zur Krebsvorsorge machen

Ob grün Tee oder nicht, nichts spricht dagegen sich noch heute einen Termin zur Krebsvorsorge zu machen. Schließlich ist neben Krebs neben Herz-Kreislauferkrankungen die zweit häufigste Todesursache in Deutschland. Was spricht für Sie dagegen sich noch heute einen Termin zu machen?

Allgemeine Information zu Krebs und der Krebsvorsorge

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